Barbara Ludwig


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Barbara Ludwig

barbara_ludwig@gmx.net
0151/75017554

 Weitere Infos unter: www.rosenmethode.de

 

 


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Rosen-Methode Movement im Haus am Bemberg

Das Rosen-Methode Movement macht Blockaden bewusst, mit denen der Körper versucht Stresssituationen und fehlende Beweglichkeit zu kompensieren. In Begleitung von Musik erfährt der Körper mehr Leichtigkeit und Vitalität – das Zwerchfell entspannt sich. Der Atem bekommt mehr Raum. Spontaneität und Kreativität werden unterstützt.

Das Rosen-Methode-Movement bildet neben den “Rosensitzungen“, bei denen Verspannungen im Körper berührt werden, den „zweiten Zweig“ der Rosen-Methode. Es stellt aktive Entspannung durch angeleitete sanfte Bewegung nach passender Musik dar. Es dauert in der Regel eine Stunde und bewegt sanft den ganzen Körper durch. Alle Muskeln und Gelenke werden in ihrer Funktion angesprochen, flexibel und geschmeidig gemacht bzw. gehalten. Diese Art der Bewegung ist leicht und freudvoll. Die Stunde hat 5 oder 6 Teile: Aufwärmen, Dehnen, manchmal Partnerübungen, Schrittfolgen/Koordination/tänzerische Teile und einen entspannenden Teil am Boden zum Schluss.

Fragen ihrer Patienten, was man selbst tun könne, um Beschwerden zu verhindern und zu vermeiden, sich physiotherapeutisch behandeln zu lassen regten Marion Rosen, die Begründerin der Methode, an. Sie dachte an all die Übungen, die sie ihren Patienten empfohlen hatte, wenn sie steif wurden oder Schmerzen hatten. Ihre physiotherapeutischen Kenntnisse gingen in die Entwicklung und Konzeption des Rosen-Movements ein.

So pflegt das Rosen-Movement unsere Faszien, Bänder, Muskeln und Gelenke, sogar die Organe.

Hans Axelson, (Axelsons Gymnastiska-Institut Schweden), der die Rosen-Methode in Schweden einführte (Zitat):

„Marion Rosen hat eine einzigartige Methode entwickelt, die es ermöglicht, auch bis ins hohe Alter beweglich zu bleiben. Die Menschen erzählen wie lebendig und glücklich sie sich nach dem Rosen-Movement fühlen. Das Geheimnis liegt in der Vorgehensweise: Verspannungen und Unbeweglichkeiten werden wahrgenommen, die entsprechend konzipierten Bewegungen des Rosen-Movements bringen Erleichterung und Flexibilität.“

 

Eine sanfte Bewegungsstunde findet immer mittwochs um 11 Uhr statt. Zur Anmeldung nutzen Sie bitte die oben angeführten Kontaktdaten.

 


 

Rosen-Methode – den Körper berühren, die Seele erreichen

 

Die Rosen-Methode ist eine sanfte Behandlung körperlicher Verspannungen, die das Wohlbefinden im Leben verbessern möchte. Sie ist mittlerweile auf der ganzen Welt verbreitet. Da sie hier in der Gegend nicht bekannt ist, möchte ich sie einmal vorstellen.

Mit den Blumen hat sie nichts zu tun, sondern ist nach ihrer Begründerin Marion Rosen (1914 – 2012) benannt. Die Physiotherapeutin, die auch mit Psychologen zusammen arbeitete, erkannte, dass chronische, schmerzhafte Muskelverspannungen, Atmung und verborgene/verdrängte Gefühle miteinander im Zusammenhang stehen.

Dauerhafte, chronische oder immer wieder kehrende Verspannungen entstehen durch physische oder psychische Einwirkung wie Unfälle, Kränkungen, körperliche oder emotionale Belastungen oder Verletzungen, wenn sie zum Zeitpunkt es Entstehens nicht verarbeitet, bewältigt oder gelebt werden konnten. Der Körper speichert das Verdrängte ab, Blockaden können entstehen.

Rosen-Methode-Praktizierende arbeiten mit den Händen an verspannten Stellen – auf der Haut, oder, falls gewünscht, auch durch die Kleidung – ganz individuell wie der Körper bzw. die Verspannungen sind. Die Berührung ist sanft und respektvoll, manchmal auch kraftvoll, wie es die Verspannung benötigt. Wir bringen neutral zum Ausdruck, was wir wahrnehmen ohne zu bewerten oder beurteilen. Wir nehmen an, was da ist, ohne Einmischung.

In dieser vertrauensvollen Atmosphäre von Akzeptanz, Sicherheit und Geborgenheit ist tiefe Entspannung und Selbstannahme möglich. Die Atmung wird freier, Muskeln können loslassen, Selbstheilungskräfte können wirken. In dem entspannten Zustand bekommt der Klient/die Klientin Zugang zu sich selbst. Manchmal tauchen Bilder oder Worte auf, ein Bewegungsimpuls, ein Lachen oder eine Träne. Es kann hilfreich sein, das auszusprechen. Das Lebensgefühl wird freier und leichter, es entsteht mehr Klarheit für bspw. Veränderungsmöglichkeiten.

Die Rosen-Methode zielt zwar auf Lösung und Befreiung, aber die Berührung ist nicht fordernd oder wollend; sie ist absichtslos, aber sehr präsent und begleitet, was da ist und auftaucht während der Behandlung.

 

Eine Sitzung dauert etwa 50 Minuten, der/die Klient/in liegt zunächst auf dem Bauch, dann auf dem Rücken, mit einem Tuch abgedeckt. Die Stellen, an denen wir arbeiten, decken wir auf. Es gibt auch „kleinere“ Sitzungen nur am Gesicht/Schulter-Nackenbereich bspw., bei denen nicht gesprochen wird, die einfach nur sehr entspannend sind.

 

Mir selbst wurde die Rosen-Methode von einer Psycho-Kinesiologin empfohlen. Nach einem Basiskurs hatte ich das Bedürfnis, die Ausbildung zu machen. Es war bisher ein lebensbereichender Weg.

 

Rosen-Methode kann geeignet sein für Menschen:

  • mit chronischen Schmerzen und Verspannungen, die ärztlich abgeklärt sind
  • in Stress- und Belastungssituationen
  • mit psychosomatischen Beschwerden
  • nach traumatischen, belastenden Erfahrungen
  • auf der Suche nach Veränderung oder Entfaltungsmöglichkeiten, Klarheit
  • die mehr Zugang zu sich selbst bekommen bzw. sich selbst besser kennen lernen möchten
  • begleitend zur Psychotherapie

 Sie ersetzt nicht den Arztbesuch.

 Ich unterliege der Schweigepflicht. Behandlungen finden in Menden, Lendringsen und Hemer statt.

 

 „Bei dieser Arbeit geht es darum, sich wiederzufinden – die Wandlung von der Person, die wir meinen zu sein zu der Person, die wir wirklich sind.“  

 

Marion Rosen