Barbara Ludwig


Kontakt

 

Barbara Ludwig

barbara_ludwig@gmx.net
0151/75017554

 Weitere Infos unter: www.rosenmethode.de

 

 


 

Rosen-Methode – den Körper berühren, die Seele erreichen

 

Ende Februar erreichte ich die letzte Stufe der Ausbildung, in der man selbstständig mit Klienten gearbeitet. Sie geht mit regelmäßigen Supervisionen der Zertifizierung voraus.

Ich fand Behandlungsräume, ließ Flyer drucken – und dann kam Corona.

Mittlerweile dürfen Körpertherapeuten unter Corona-Schutzmaßnahmen seit einiger Zeit wieder arbeiten.

Die Rosen-Methode ist eine sanfte Behandlung körperlicher Verspannungen, die das Wohlbefinden im Leben verbessern möchte. Sie ist mittlerweile auf der ganzen Welt verbreitet. Da sie hier in der Gegend nicht bekannt ist, möchte ich sie einmal vorstellen.

Mit den Blumen hat sie nichts zu tun, sondern ist nach ihrer Begründerin Marion Rosen(1914 – 2012) benannt. Die Physiotherapeutin, die auch mit Psychologen zusammen arbeitete, erkannte, dass chronische, schmerzhafte Muskelverspannungen, Atmung und verborgene/verdrängte Gefühle miteinander im Zusammenhang stehen.

Mir selbst wurde die Rosen-Methode von einer Psycho-Kinesiologin empfohlen. Nach einem Basiskurs hatte ich das Bedürfnis, die Ausbildung zu machen. Es war bisher ein lebensbereichender Weg.

Dauerhafte, chronische oder immer wieder kehrende Verspannungen entstehen durch physische oder psychische Einwirkung wie Unfälle, Kränkungen, körperliche oder emotionale Belastungen oder Verletzungen, wenn sie zum Zeitpunkt es Entstehens nicht verarbeitet, bewältigt oder gelebt werden konnten. Der Körper speichert das Verdrängte ab, Blockaden können entstehen.

Rosen-Methode-Praktizierende arbeiten mit den Händen an verspannten Stellen – auf der Haut, oder, falls gewünscht, auch durch die Kleidung – ganz individuell wie der Körper bzw. die Verspannungen sind. Die Berührung ist sanft und respektvoll, manchmal auch kraftvoll, wie es die Verspannung benötigt. Wir bringen neutral zum Ausdruck, was wir wahrnehmen ohne zu bewerten oder beurteilen. Wir nehmen an, was da ist, ohne Einmischung.

In dieser vertrauensvollen Atmosphäre von Akzeptanz, Sicherheit und Geborgenheit ist tiefe Entspannung und Selbstannahme möglich. Die Atmung wird freier, Muskeln können loslassen, Selbstheilungskräfte können wirken. In dem entspannten Zustand bekommt der Klient/die Klientin Zugang zu sich selbst. Manchmal tauchen Bilder oder Worte auf, ein Bewegungsimpuls, ein Lachen oder eine Träne. Es kann hilfreich sein, das auszusprechen. Das Lebensgefühl wird freier und leichter, es entsteht mehr Klarheit für bspw. Veränderungsmöglichkeiten.

Die Rosen-Methode zielt zwar auf Lösung und Befreiung, aber die Berührung ist nicht fordernd oder wollend; sie ist absichtslos, aber sehr präsent und begleitet, was da ist und auftaucht während der Behandlung.

Eine Sitzung dauert etwa 50 Minuten, der/die Klient/in liegt zunächst auf dem Bauch, dann auf dem Rücken, mit einem Tuch abgedeckt. Die Stellen, an denen wir arbeiten, decken wir auf. Es gibt auch „kleinere“ Sitzungen nur am Gesicht/Schulter-Nackenbereich bspw., bei denen nicht gesprochen wird, die einfach nur sehr entspannend sind.

 

Rosen-Methode kann geeignet sein für Menschen:

  • mit chronischen Schmerzen und Verspannungen, die ärztlich abgeklärt sind
  • in Stress- und Belastungssituationen
  • mit psychosomatischen Beschwerden
  • nach traumatischen, belastenden Erfahrungen
  • auf der Suche nach Veränderung oder Entfaltungsmöglichkeiten, Klarheit
  • die mehr Zugang zu sich selbst bekommen bzw. sich selbst besser kennen lernen möchten
  • begleitend zur Psychotherapie

 Sie ersetzt nicht den Arztbesuch.

 Ich unterliege der Schweigepflicht und arbeite momentan mit Corona-Schutzmaßnahmen.

 Behandlungen in Menden, Lendringsen und Hemer

 

 „Bei dieser Arbeit geht es darum, sich wiederzufinden – die Wandlung von der Person, die wir meinen zu sein zu der Person, die wir wirklich sind.“  

 

Marion Rosen